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Ungesundes Sitzen? – Wie Büro-Möbel fit halten können

26. Mai 2014 / Büro /

Nur etwa zehn Prozent der Berufstätigen sind bei der Arbeit körperlich belastet. Kein Wunder, die Hälfte verbringt den Tag vor dem Bildschirm. Wer im Büro arbeitet, verbringt sogar jährlich etwa 80 Tausend Stunden im Sitzen. Das bleibt nicht ohne Folgen: Der Herz-Kreislauf arbeitet weniger ökonomisch und die Muskulatur erschlafft. Ergonomische Büro-Möbel leisten somit einen großen Beitrag zum Erhalt der Gesundheit.

Wissenschaftler sind sich einig: Sitzen ist eine der ungesündesten Haltungen für den Körper.

Sitzen lässt die Bauchmuskulatur erschlaffen, krümmt den Rücken und belastet die Bandscheiben einseitig. Durch die mangelnde Durchblutung verhärten und verspannen sich die Muskeln. Falsches Sitzen engt die Atmungs- und Verdauungsorgane ein. Obendrein schwächt das Defizit an Bewegung die Muskeln. Laut AOK zählen zu den häufigsten Beschwerden von Berufstätigen tatsächlich:

Rückenschmerzen (37,1 Prozent), Verspannungen (35,4 Prozent), Müdigkeit und Erschöpfung (30,1 Prozent). Jeder vierte Befragte leidet unter Kopfschmerzen (24,6 Prozent) und Schlafstörungen (23,4 Prozent).

Ist sitzen tatsächlich so ungesund? – Nicht unbedingt, wir müssen nur richtig sitzen. Ergonomische Büromöbel helfen, Aufgaben erfolgreicher zu bewältigen. Doch erstmal sollten verschiedene Elemente auf den arbeitenden Menschen abgestimmt sein. Denn gesund sitzen ist zunächst Einstellungssache.

Unsere Leistung und Gesundheit hängt im hohen Maße am Bürostuhl. Er sollte die Wirbelsäule stützen und Bewegungsfreiheit ermöglichen. Höhe, Tiefe, Armauflage, Rückenlehne und Rückstellkraft sollten individuell angepasst werden.

Die Tischhöhe befindet sich in Ellbogenhöhe, über den Oberschenkeln sollte eine Handbreit Platz zur Tischunterkante sein. Der Bildschirm sollte leicht nach hinten gekippt sein und seine Oberkante auf Augenhöhe befinden. Bei Steharbeitsplätzen kann eine Fußstütze zum Beinhochstellen die Lendenwirbelsäule entlasten. Auf jeden Fall sollten Sie auf genügend Bewegungsraum achten. Sie sollten ohne Behinderung mit dem Stuhl drehen, zurückrollen und auch aufstehen können. Ihre Beine sollten Sie ausstrecken sowie ihre Haltung ändern können.

Doch auch die Beschaffenheit des Raums ist wichtig für eine gesunde Arbeitsumgebung: Das Büro sollte hell und geräumig sein. Die Zimmer-Temperatur von 22°C und die Luftfeuchtigkeit von etwa 50 Prozent sollten konstant bleiben. Die Beleuchtung hat einen besonders großen Einfluss auf unser Befinden und unsere Leistungsfähigkeit. Hier gilt: Möglichst das Tageslicht ausnutzen, Lampen in Blickrichtung ausrichten, Arbeitsplätze gleichmäßig und flackerfrei ausleuchten. Zudem müssen Direkt- und Reflexblendungen reduziert werden.

Zusammenfassend steht fest: Viele Schreibtische auf möglichst kleinem Raum – das allein ist keine gute Büroeinrichtung. Durchdachte Einrichtungskonzepte nehmen Rücksicht auf individuelle und büroorganisatorische Anforderungen. Im Idealfall verwandelt sich ein Schreibtisch mit einem Griff zum Stehtisch. Fast jeder empfindet die Rechnerarbeit im Stehen als befreiende Erlösung vom starren Sitzen.

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